Professor Dr. jur. Ralf Holland
Tätigkeiten + Veröffentlichungen
Impressum


1. Anwaltskanzlei Prof. Dr. Ralf Holland

Tel.: 05231 89383 und 0170 58 050 28; Fax: 05231 877105

Rechtsgebiete: Arbeitsrecht, Sozialrecht, Wirtschaftsrecht, Baurecht, Immobilienrecht.

2. Beratungsstelle Mieterbeistand e. V., Arminiusweg 2, 32760 Detmold

Tel.: 05231 89383 und 0170 58 050 28; Fax: 05231 877 105

Rechtsgebiet: Mietrecht

II. Seminarveranstaltungen:

Ausbilderseminare: Vorbereitungskurse für Ausbildereignungsprüfungen

nächster Kurs: 07.09.2015 bis 09.09.2015

Ort: KOM - Institut für Kompetenzentwicklung, Lindenhaus 22, 32657 Lemgo.

Zeiten: 07.09.2015 bis 09.09.2015 jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Anfragen unter: RHolland@t-online.de.

III. Veröffentlichungen:

A. Zulässigkeit von Vorhaben in Nordrhein-Westfalen

Grundsatz: Ein Vorhaben ist zulässig, wenn die öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden (§ 56 BauO NW).

Zu den öffentlich-rechtlichen Vorschriften zählen sowohl bundesrechtliche Bestimmungen des Städtebaurechts (§§ 29 ff. BauGB), der Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung - BauNVO),  landesrechtliche Vorschriften des Bauordnungsrecht sowie sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften. Vgl. §29 Abs. 2 BauGB.

I. Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit eines Vorhabens:

1.1   Unzulässigkeit des Vorhabens aufgrund einer Veränderungssperre (§ 14 Abs.1 Nr.1 BauGB).

1.2   Zulässigkeit des Vorhabens im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans (Festsetzungen über Art und Maß der baulichen Nutzung, die überbaubaren Grundstücksflächen und die örtlichen Verkehrsflächen): Das Bauvorhaben ist mit den Festsetzungen des Bebauungsplanes vereinbar (Art der baulichen Nutzung; Maß der baulichen Nutzung, Bauweise und überbaubare Grundstücksflächen oder es liegt eine Ausnahme (im Bebauungsplan vorgesehen) oder Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes vor (§§ 30,31 BauGB).

1.3   Zulässigkeit im Geltungsbereich eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans (§§ 30 Abs. 2,31 BauGB).

1.4   Zulässigkeit während der Planaufstellung (§ 33 BauGB).

1.5   Zulässigkeit innerhald der im Zusammenhang bebauten Ortsteile - unbeplanter Innenbereich (§ 34 BauBG): Einfügen des Vorhabens in die Eigenart der näheren Umgebung; Wahrung der Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse; keine Beeinträchtigung des Ortsbildes; gesicherte Erschließung.

1.6   Zulässigkeit im Außenbereich (§ 35 BauGB): Vorhaben im Außenbereich; Zulässigkeit als privilegiertes oder sonstiges Vorhaben; kein Entgegenstehen öffentlicher Belange; gesicherte ausreichende Erschließung.

II. Bauordnungsrechtliche Zulässigkeit eines Vorhabens:

2.1   Allgemeine Anforderungen (§ 3 BauO NW).

2.2   Anforderungen an das Baugrundstück und seine Bebauung (§§ 4 ff. BauO NW) - Zugänglichkeit; Abstandflächen; Begrünung und Spielflächen.

2.3   Anforderungen an die Baugestaltung (Verunstaltungsverbot - § 12; besondere Anforderungen aus Gestaltungssatzungen und anderen örtlichen Bauvorschriften- § 86; Anforderungen an das Bauwerk (§§ 12 - 55); Standsicherheit (§ 15); Schutz gegen schädliche Einflüsse (§ 16); Brandschutz (§ 17); Wärme-, Schall- und Erschütterungsschutz (§ 18); Verkehrssicherheit (§ 19); Anforderungen an die verwendeten Bauprodukte (§§ 20 ff.), einzelne Gebäudeteile (§§ 29 ff.), bestimmte Räume (§§ 48 ff.), Stellplätze und Garagen (§§ 51 ff.).

III. Vereinbarkeit mit sonstigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften:

3.1   Städtebaurecht: Erhaltungssatzung.

3.2   Immissionsschutzrecht: Anforderungen an nicht genehmigungsbedürftige Anlagen zum Schutze vor schädlichen Umwelteinwirkungen (§ 22 BImschG).

3.3   Umweltschutz: Umweltverträglichkeitsprüfung bei Vorhaben im Rahmen der Prüfung der Zulässigkeit von Vorhaben (§ 2 UVPG). 

B. Umweltrecht in der Europäischen Union und in Deutschland - Grundbegriffe und Grundlagen mit 37 Übersichten - Sommer 2015. Kosten: € 8,00.

Bestellung bei Prof. Dr. Ralf Holland, Arminiusweg 2, 32760 Detmold - Tel.: 05231 89383 oder Mail: RHolland@T-online.de.